chain-studio/assets/docs/architecture_de.md
flemming-it 7ff4fda2a3
Some checks failed
Security / Security check (push) Failing after 2s
refactor(brand): rename F∆I -> Ch∆In + hub binary fai -> chain
Studio follows the platform rename: product branding F∆I -> Ch∆In in UI
strings, command examples fai -> chain, and — critically — the spawned
hub binary path ~/.fai/bin/fai -> ~/.fai/bin/chain so Studio launches
the renamed binary. The fai_* Dart identifiers (FaiLog, widget files,
the generated SDK) stay = vendor/internal namespace. flutter analyze:
no issues.

Signed-off-by: flemming-it <stefan.a.flemming@googlemail.com>
2026-06-15 16:22:22 +02:00

2.2 KiB

Architektur in einem Absatz

Ch∆In hat drei Konzepte, die dir überall begegnen: Hub, Modul, Flow.

Der Hub ist ein einzelnes Rust-Binary namens fai. Er läuft als gRPC-Server, lädt Module, führt Flows aus und schreibt Ereignisse in eine SQLite-Datenbank. Ein Binary, kein Docker, kein Message-Broker, kein Cluster. Du kannst ihn auf einem Laptop, einem Raspberry Pi oder einem abgeriegelten KRITIS-Server laufen lassen — immer dasselbe Artefakt.

Ein Modul ist eine kleine WebAssembly-Komponente, die eine Sache gut macht. Module laufen in einer Sandbox: jedes deklariert die Netzwerk-Endpunkte, Dateien und Umgebungsvariablen, die es braucht, und der Hub setzt diese Liste durch. Ein Modul, das keinen Netzwerkzugriff anfordert, kann das Netzwerk nicht erreichen. Module kommen als .fai-Bundles mit CycloneDX-SBOM und sigstore-Signatur.

Ein Flow ist eine YAML-Datei mit drei Top-Level-Schlüsseln: inputs:, steps:, outputs:. Schritte laufen in deklarierter Reihenfolge, jeder Schritt ruft ein Modul auf, und Ausgaben eines Schritts können in die Eingaben des nächsten fließen. Flows sind deterministisch — gleiche Eingaben erzeugen dieselbe Audit-Spur.

Wie die Teile zusammenpassen

Studio ──gRPC──▶ Hub ──lädt──▶ Modul (WASM)
                  │
                  ├──führt aus──▶ Flow (YAML-Verkettung von Modulen)
                  │
                  └──schreibt────▶ Audit-Log (hash-verkettet, in
                                    SQLite; WORM-1 qua Konstruktion)

Was du nicht brauchst

  • Keine Container-Runtime. Der Hub ruft kein Docker oder Podman. Module sind WASM-Komponenten, in-process geladen.
  • Keine externe Datenbank. SQLite kommt mit dem Hub.
  • Keine Hintergrunddienste. Ein Prozess; Neustart per chain daemon restart — siehe Diagnose → Daemon-Steuerung.

Wo es in dieser App weitergeht

  • Store zum Entdecken von Modulen und föderierten MCP/n8n- Fähigkeiten, Installation in einem Klick.
  • Flows zum Ausführen der Beispiel-Flows, die mit dem Hub kommen (z.B. extract-summarize).
  • Protokoll für jedes vom Hub aufgezeichnete Ereignis — das hash-verkettete Log ist die Single Source of Truth der Plattform.